Archiv für Kategorie: Erotik

Okt 06

Anschließend an meine zwei Beiträge zum Thema One Night Stand (kurz ONS), möchte ich noch etwas zur großen Liebe loswerden bzw. anhängen. Ich stelle mir mehrere Fragen: Zum Einen frage ich mich, ob es die große Liebe überhaupt gibt. In vielen Büchern aber auch in vielen Zeitschriften ließt man immer wieder, dass es sie gibt. Nur wo findet man sie? Läuft sie einem über den Weg ohne dass man selbst aktiv eingegriffen hat oder ist Schicksal im Spiel, sodass man doch auch etwas aktiv dafür tun muss? Sollte man sich auf den Weg machen, die große Liebe zu finden? Und wenn man dann auf dem Weg ist, wo findet man diese? Sehr stark schicksal-abhängig würde ich meinen. Wo man sich befindet, wo man lebt, wo man studiert, wo man einkaufen geht, wo man am Wochenende unterwegs ist. Alles Faktoren bzw. Fakten, die natürlich einen Einfluss darauf haben.

Zum Anderen habe ich noch keine Lösung gefunden, wie man richtig suchen soll. Programmiertechnisch wäre es ja einfach, den besseren Algorithmus zu finden: Egal ob Quick-Sort, Bubble-Sort oder andere bekannte Suchalgorithmen: Im Grunde genommen gibt es nicht wirlich eine Lösung, bei der man(n) nichts dazu beitragen muss. Ist die große Liebe vorherbestimmt und man muss nur darauf warten oder kann man sich die große Liebe auch selbst “machen”, indem man einfach Sachen ausprobiert, das Beste daraus macht, positive Gedanken.

Eine gute Freundin hat mal gesagt, dass man immer das Beste daraus machen soll und dass es an der Zeit liegt, die man verbringt und benötigt. Man muss einfach das Beste rausholen, egal in welchem Sinne auch immer. Dann kann man die große Liebe finden bzw. sich selbst erschaffen. Der Weg ist das Ziel, der Koffer ist die Reise, nach diesem Motto…

Fortsetzung folgt

Sep 23

Nachdem man nun am nächsten Morgen oder erst gegen Mittag, je nachdem wieviel Flaschen Bier, Wein oder sonstige Getränke geflossen sind, aufwacht, werden die Karten neu gemischt und es beginnt alles von Vorne. Nun ist es an der Zeit, herauszufinden, ob es sich gelohnt hat, die andere Person zu sich nach  Hause mitzunehmen oder mitzugehen, je nachdem. Doch woran erkennt man die Absichten einer solchen “Nacht” ? Beginnnt es nicht schon dabei, ob man mit dem Anderen mitgeht oder ob man zu sich selbst gemeinsam geht? Im Grunde genommen liegt der Vorteil klar auf der Hand (wie im ersten Beitrag schon angedeutet): Mit der anderen Person mitzugehen hat viele Vorteile. Zum einen kann man die Wohnung immer verlassen, ob das jetzt richtig oder falsch ist, sei dahingestellt, wenn man will und wann man will. Zum Anderen muss man die Wohnung nicht vorher aufgeräumt, den Abwasch gemacht und das Bett gemacht haben. Sind zwar jetzt alles Dinge, die man sowieso machen sollte(!), aber naja :)

Was natürlich immer eine Rolle spielt, ist der Ort des Geschehens, wo man sich aufhält. Gibt es keine andere Möglichkeit, als zu sich, in die eigene Wohnung zu gehen, muss schon etwas mehr da sein, als rein die Lust auf Sex.

Um auf meine Frage zurückzukommen: Hat ein One-Night-Stand von Haus aus eigentlich eine reale Chance, mehr zu sein, als nur die eine Nacht? Ist denn alleine die Tatsache, dass es nur um das eine geht, nicht schon genug Antwort, um zu sagen, dass dies keine Zukunft hat? Ausnahmen? Ja, die bestätigen die Regel: Würde mich mal intressieren, welche Beziehungen einen oder mehrere One-Night-Stands zu Grunde liegen. Drei, Vier oder Fünf Prozent?

“Am ersten Tag, am ersten Date und das nicht mal vorhergesehen, schon Sex?” – “Ja, wieso nicht, ist doch auch eine Sache wo man sich näher kennenlernen kann, oder?” Eine Beispiel, wie es auch geht. Nur ob es wirklich Sinn macht, so etwas zu machen. Obwohl man hier wohl kaum von Sinn sprechen kann, oder?

Fortsetzung folgt…

Sep 23

Lange habe ich darüber nachgedacht, wer diese Erfindung gmacht hat. Obwohl es ja eigentlich keine Erfindung ist. Wohl eher, wenn es bei diesem einen Mal bleibt, eine kurzfristige Liebe zwischen Mann und Frau (weitere Möglichkeiten nicht ausgeschlossen) ? Doch wie passiert sowas und gibt es konkrete Absichten auf beiden Seiten des Geschlechts, so etwas “herbeizuführen” ?

Was will die Frau oder der Mann denn damit erreichen? Meine Frage geht eher in die Richtung, was passiert am Tag dannach, am frühen Morgen beim Aufstehen. Der erste Eindruck ist doch uns Menschen am Wichtigsten. Egal ob im Restaurant, auf der Straße, in der Disco oder beim Einkaufen. Der erste Eindruck zählt nun mal und beeinflußt stark, ob und wie man sich gegenüber dem Anderen verhält. Der erste Eindruck dürfte, wenn man es ins Bett des oder der Anderen “geschafft” hat, wohl gepasst haben. Doch wie sieht der Morgen dannach aus? Sind denn auch Gefühle im Spiel? Werden diese einfach ausgeschalten oder kann man diese beeinflußen? Gehört zum Sex nicht mehr dazu als einfach miteinanderschlafen ? Und wie wird man die Person am nächsten Tag wieder los? Fragen über Fragen.

Wacht man am nächsten Tag gemeinsam im Bett auf, und da spielt es jetzt für die Frau weniger eine Rolle, ob das bei ihr zu Hause ist oder beim Mann, sind die ersten Eindrücke der letzten Nacht lang vergessen. Man erinnert sich meist noch ans Nachhausegehen, und vielleicht noch an die ersten Momente, andem man keine Kleidung mehr anhatte, aber mehr schon nicht. Die Karten werden beim Aufwachen neu gemischt. Ob das jetzt gut ist, sei dahingestellt. Nun, wie geht es weiter? Im Grunde genommen möchte man nicht viel falsch machen, man versucht so lange wie möglich zu schlafen. Nur klappt das meistens nicht immer. Ein Anzeichen von Angst und Schwäche bzw. der Drang, wieder nach Hause zu wollen? Natürlich abhängig, in welchem Bett man gelandet ist. Ein früher Arzttermin am nächsten Tag, ein früher Zug, ein Besuch der Tante, sind meist Ausreden, an denen man doch erkennen kann: “Ich muss hier weg”. Doch es geht auch anders:
Je mehr Harmonie und Sympathie zwischen den beiden da ist, desto weniger hat einer der beiden das Gefühl, weg zu müssen. Wie kann das nun herausgefunden werden?

Zunächst wacht man auf und versucht sich an den letzten Abend, an die letzte Nacht zu erinnern. Meist bleibt nur sehr wenig davon hängen, was und wie man etwas gemacht hat. Den Namen der anderen Person zu vergessen ist dann die andere Sache :-) War die nicht blond oder brünett ? Ich hatte ihn mir muskulöser vorgestellt. Das erste richtige Kennenlernen beginnt eigentlich erst jetzt. Jetzt stellt sich heraus, ob der Arztbesuch reine Fantasie oder doch verschoben werden kann.

Fortsetzung folgt…